Wenn es um Trinkrucksäcke geht, ist Camelbak sicherlich einer der ersten Namen die uns durch den Kopf gehen. Mit breiter Produktpallette, die nicht nur Biken abdeckt, sollte für jeden das Richtige dabei sein. Für uns sieht der Camelbak K.U.D.U. 20 Trinkrucksack genau richtig aus. Bereits vor gut zwei Jahren durfte er sich unserem Test stellen und wir sind natürlich gespannt, was sich Camelbak alles ausgedacht hat, um den damals schon sehr guten Rucksack noch einen ticken besser zu machen.

Camelbak Kudu
Das schlichte Schwarz passt zu jedem Outfit.

Kudu 20 und Kudu 10 heißt das Update für 2018, dabei steht die Zahl für das Volumen in Litern inklusive einer 3 L Trinkblase, also 17 L Packvolumen. Damit hat der große Rucksack zwei Liter mehr Volumen zum Vorgänger erhalten und der kleine, zwei Liter weniger.

Camelbak K.U.D.U. 20
Unser Tourenbegleiter der nächsten Monate mit 20 Litern Volumen.

Da wir nicht nur Rennen fahren und immer mit dem Messer zwischen den Zähnen am Gashahn drehen, haben wir uns für den Kudu 20 entschieden, der uns ideal für ausgedehnte Tagestouren und große Abenteuer erscheint. Der kleine Bruder wirkt dafür prädestiniert für den Renneinsatz. Dank Kompressionsriehmen an den Seiten lassen sich die 20L allerdings kurzerhand auf etwa die Hälfte reduzieren.

Wie auch der Vorgänger hat der neue Kudu einen Rückenprotektor. Damit dieser beim Bergabradeln an seinem Platz bleibt, dürfen wir uns gleich drei Schnallen um den Körper binden. Klingt nach viel Vorbereitung, wenn er dafür umso besser sitzt, soll es uns aber recht rein. Der Riehmen an der Hüfte hat nun für besseren Komfort zusätzlich ein breites Klettband erhalten. Die aufgesetzten Taschen auf beiden Seiten sollten sich hervorragend für allerlei Kleinkram wie ein Snack oder Minitool eignen.

Eines unserer Lieblingsfeatures, der Rückenprotektor.

Der K.U.D.U. 20 ist eine reine Wundertüte und hält noch einige Updates parat, die wir Euch im Frühjahr in einem großen Einzeltest vorstellen werden. Der erste Eindruck ist soweit sehr positiv und wir freuen uns schon auf die ersten Touren.


Text: Thomas Kappel
Bilder: Thomas Kappel
weitere Informationen: Camelbak

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Thomas Kappel
Laufen war noch nie Thomas sein Ding. In seiner Jugend war er viel auf Skateboard oder Inline Skates unterwegs und jetzt nur noch auf dem Bike. Auch heute noch läuft er nur freiwillig, wenn es darum geht sein Rad unfahrbare Passagen hoch zu bekommen. Die meiste Zeit findet man ihn auf seinem Enduro auf flowig bis technischen Trails. ///Daten, Fahrstil und Vorlieben: 1,63 m groß, 66 kg (fahrfertig). Fahrstil am liebsten beide Räder am Boden und Vollgas mit tendenz im Trail zu spielen. Vorliebe für Naturtrails, ruppig bis technisch

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